Ein sicherer Ort, um Fragen über Gott und das Leben zu stellen
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GEFÄLLT MIR:  

Ich kann nicht glauben -
ich brauche Beweise

So denken etwa ein Drittel der Deutschen, wie Umfragen zeigen. Sie sind Atheisten oder Kirchenzugehörige, für die Glaube keine Relevanz für den Alltag hat. Und in der Tat scheint es als rationaler denkender Mensch schwer zu sein, etwas zu glauben. Darüber sind wir doch zum Glück hinaus, wir haben heute die Wissenschaft, die uns Beweise liefern kann.

Aber jetzt mal im Ernst: handeln wir in unserem Alltag auf Grund von Beweisen? Es ist ziemlich sicher, dass sich der Stuhl, auf dem ich gerade sitze, in 1000 Jahren in seine Bestandteile aufgelöst hat. Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, wo er seinen Dienst versagen wird, wo ich ihn auf den Sperrmüll bringe. D.h. Ich stehe in der „ständigen“ Gefahr, dass mein Stuhl unter mir zusammenbricht oder gerade ein Bein verliert oder die Lehne abgeht. Daher wäre es nur gerechtfertigt, wenn ich den Stuhl genau untersuche, bevor ich mich drauf setze, um dieser Gefahr zu entgehen. Und selbst die Untersuchung wäre noch meilenweit weg von einem Beweis. Könnte ich die Lunker in der Schweißnaht mit bloßem Auge erkennen? Wäre ein Haarriss in der Halterung der Rückenlehne nicht fatal und für mich erst einmal nicht feststellbar? Und selbst wenn ich vorher unmittelbar auf dem Stuhl gesessen hätte wäre das kein Beweis, denn gerade dadurch hätte eine kurzfristige Überbelastung an einer Stelle entstehen können, die mich beim nächsten Draufsitzen vom Hocker haut. Natürlich, es gibt Leute die so leben, die jeden Stuhl erst gründlich untersuchen, auf den sie sich setzen, die überall eine Gefahr für ihr Leben wittern. Die, deren Lebensstil von dieser Angst geprägt ist, findet man in der Psychiatrie oder Therapie. Einfach weil man normalerweise nicht so lebt und es auch schwer fällt so zu leben.

Eigentlich leben wir im Alltag immer aus dem Glauben (sprich Vertrauen) heraus. Wir nehmen den Stuhl kurz in Augenschein, vertrauen darauf dass er trägt und setzen uns darauf. Und wir haben in 99,9% der Fälle gute Erfahrungen gemacht. Und so geht es weiter, wir machen mit der Aspirin, die wir in der Apotheke gekauft haben keine Laboranalyse, ob nicht doch fälschlicherweise Cyankali in das Tablettenbriefchen gerutscht ist.
Wenn wir über eine grüne Ampel fahren, dann leben wir im Glauben, dass der Querverkehr gerade Rot hat und sich dementsprechend verhält. Ich lebe im Vertrauen, dass morgen noch Wasser aus der Leitung kommt und lege keinen Vorrat an. Ich glaube, dass die Geldscheine, die ich an der Kasse bekomme, echt sind und stecke sie ungeprüft in den Geldbeutel.

Wir glauben, weil wir anders gar nicht leben könnten. Mit diesem Vertrauen, das wir Alltagsdingen entgegenbringen, setzen wir sogar unser Leben auf´s Spiel. Manche Fehlannahmen könnten unseren Tod bedeuten.

Unser Wort „Glauben“ ist geprägt von seiner griechischen Entsprechung und bedeutet so viel wie Vertrauen, sich auf etwas verlassen. Und auch die Bibel geht beim Glauben immer von einer Vertrauensbeziehung aus. „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gesandt hat. Jetzt wird jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben.“ (Johannesevangelium Kapitel 3 Vers 16)

Die Erde wird irgendwann aufhören zu existieren. Spätestens dann, wenn unsere Sonne zur Supernova wird. Wenn wir uns schon auf Dinge verlassen, die irgendwann sowieso in Rauch aufgehen - wie viel mehr sollten wir uns auf den verlassen, der ewig ist. Gott, der uns liebt und uns immer wieder anspricht. Der wie ein liebevoller Vater den Kontakt zu seinem Kind sucht. Wäre es nicht sinnvoll, ihm zu vertrauen?

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